Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 04.12.2025
Diese AGB regeln alle Rechte und Pflichten zwischen FLOMAT s.r.o. (nachfolgend „Verkäufer“) und Kunden (nachfolgend „Kunde“) beim Kauf von Produkten über den Online-Shop www.flomat.de. Sie enthalten ausführliche Erklärungen zu Begriffen, Prozessen und rechtlichen Zusammenhängen.
-
Geltungsbereich
- Diese AGB gelten für alle Bestellungen, Lieferungen und Dienstleistungen, die über den Online-Shop www.flomat.de abgeschlossen werden.
- Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur anerkannt, wenn der Verkäufer ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat (§ 305 Abs. 2 BGB).
- Begriffe:
- Verbraucher: Natürliche Person, die eine Bestellung nicht für gewerbliche Zwecke aufgibt (§ 13 BGB). Beispiel: Eine Privatperson bestellt Fitnessmatten für das eigene Heim.
- Unternehmer: Natürliche oder juristische Person, die bei Bestellung im Rahmen einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Beispiel: Ein Fitnessstudio bestellt Matten zur Nutzung in seinem Studio.
- Kunde: Jede Person, die Produkte über den Shop bestellt.
- Die AGB gelten gleichermaßen für Verbraucher und Unternehmer, sofern nicht explizit unterschieden.
-
Vertragspartner
Verkäufer
FLOMAT s.r.o.
Zlepšovatelů 857/15, 700 30 Ostrava – Hrabůvka, Tschechische Republik
E-Mail: info@flomat.de
Geschäftsführer: Martin Šlauer
Handelsregister: C 69982 beim Bezirksgericht Ostrava
Kunde: Jede natürliche oder juristische Person, die über den Online-Shop bestellt.
Erläuterung: Der Verkäufer ist verantwortlich für die Bereitstellung der Produkte, Kommunikation, Lieferung und die Einhaltung gesetzlicher Pflichten. Der Kunde verpflichtet sich, korrekte Angaben zu machen und die Waren termingerecht zu bezahlen.
-
Vertragsabschluss
- Produktdarstellung: Alle im Shop angezeigten Produkte sind unverbindliche Aufforderungen zur Bestellung (§ 145 BGB). Beispiel: Die Anzeige einer Tatami-Matte ist keine rechtlich bindende Offerte.
- Bestellung durch den Kunden: Durch Anklicken des Buttons „Bestellen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab (§ 147 BGB).
- Eingangsbestätigung: Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde eine automatische E-Mail. Diese bestätigt nur den Eingang der Bestellung, nicht den Vertragsabschluss (§ 150 Abs. 1 BGB).
- Vertragsschluss: Der Vertrag kommt zustande, wenn der Verkäufer die Bestellung schriftlich bestätigt oder die Ware versendet (§ 151 BGB).
- Ablehnung von Bestellungen: Der Verkäufer kann Bestellungen ablehnen bei:
- Lieferengpässen
- Fehlerhaften Kundendaten
- Wiederholter Zahlungsverweigerung
- Beispiel: Wird eine Matte bestellt, die nicht vorrätig ist, kann der Verkäufer die Bestellung ablehnen oder eine Alternative anbieten.
- Begriffe:
- Kaufvertrag: Rechtlich bindender Vertrag, in dem der Verkäufer liefert und der Kunde bezahlt.
- Verbindliches Angebot: Erklärung des Kunden, Produkte zum angezeigten Preis zu erwerben.
-
Preise und Zahlungsbedingungen
- Preise: Alle Preise sind Endpreise in Euro, inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer, zzgl. Versandkosten.
- Zahlungsmethoden:
- Vorkasse per Banküberweisung
- PayPal
- Kreditkarte
- Sofortüberweisung
- Zahlungsfrist: Bei Vorkasse muss der Betrag innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungseingang gezahlt werden (§ 271 BGB).
- Verzugszinsen: Bei verspäteter Zahlung kann der Verkäufer Verzugszinsen nach § 288 BGB berechnen.
- Beispiele:
- Kunde zahlt nach 10 Tagen: Verkäufer kann Zinsen berechnen.
- Unternehmer bestellt per Rechnung: Zahlung innerhalb 7 Tagen ab Rechnung.
- Begriffe:
- Endpreis: Preis inklusive Steuern, ohne versteckte Kosten.
- Verzugszinsen: Zusätzliche Kosten bei verspäteter Zahlung.
-
Lieferung und Versand
- Lieferung erfolgt innerhalb Deutschlands und in alle europäischen Länder, soweit im Shop angegeben.
- Lieferzeiten: Angegeben beim jeweiligen Produkt. Bei mehreren Artikeln gilt die längste Lieferzeit.
- Nicht verfügbare Produkte: Kunde wird unverzüglich informiert. Möglichkeit: Vertrag stornieren oder Ersatzprodukt wählen (§ 275 BGB).
- Teillieferungen: Zulässig, sofern für den Kunden zumutbar.
- Gefahrübergang:
- Verbraucher: Risiko geht bei Übergabe der Ware an den Kunden über.
- Unternehmer: Risiko geht bei Übergabe an den Transportdienstleister über (§ 446 BGB).
- Beispiele:
- Tatami-Matte wird beschädigt geliefert: Verbraucher trägt Risiko erst ab Übergabe.
- Unternehmer bestellt 10 Matten, 2 fehlen: Verkäufer kann Teillieferung senden.
- Begriffe:
- Teillieferung: Lieferung von Teilen der Bestellung zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
- Gefahrübergang: Wer das Risiko für Verlust oder Beschädigung der Ware trägt.
-
Widerrufsrecht für Verbraucher
- Verbraucher können innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag widerrufen (§ 355 BGB).
- Frist beginnt mit Erhalt der Ware.
- Widerruf: schriftlich, z. B. per E-Mail.
- Rücksendekosten trägt der Kunde, außer die Ware ist mangelhaft.
- Ausnahmen:
- Maßgeschneiderte oder personalisierte Produkte
- Hygieneartikel, die entsiegelt wurden
- Detaillierte Hinweise: Widerrufsbelehrung im Shop.
- Beispiele:
- Kunde bestellt graue Tatami-Matte, ändert Meinung: Kann innerhalb 14 Tagen zurücksenden.
- Hygiene-Matte entsiegelt: Kein Widerrufsrecht.
- Begriffe:
- Widerrufsrecht: Recht, den Kaufvertrag rückgängig zu machen.
- Mangelhafte Ware: Fehlerhafte oder beschädigte Produkte.
-
Eigentumsvorbehalt
- Die Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung Eigentum des Verkäufers (§ 449 BGB).
- Bei Zahlungsverzug kann der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten und Ware zurückfordern.
- Begriffe:
- Eigentumsvorbehalt: Käufer erhält Besitz, Verkäufer bleibt Eigentümer bis vollständiger Zahlung.
-
Gewährleistung und Haftung
- Gesetzliche Gewährleistung gilt (§§ 434 ff. BGB).
- Mängel: Kunde kann Nachbesserung oder Ersatzlieferung verlangen (§ 439 BGB).
- Haftung:
- Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit: unbeschränkt
- leichte Fahrlässigkeit: nur bei wesentlichen Vertragspflichten
- Unternehmer: verkürzte Gewährleistungsfrist 12 Monate.
- Haftung für Folgeschäden oder entgangenen Gewinn ausgeschlossen, außer bei Vorsatz.
- Beispiele:
- Tatami-Matte beschädigt: Kunde kann Ersatz verlangen.
- Unternehmer: Mängel müssen innerhalb von 12 Monaten gemeldet werden.
- Begriffe:
- Gewährleistung: Recht auf fehlerfreie Lieferung.
- Haftung: Verantwortung für Schäden durch fehlerhafte Ware.
-
Datenschutz
- Verarbeitung personenbezogener Daten nur zur Bestellabwicklung und Kommunikation (§ 26 BDSG).
- Weitergabe nur, wenn für Vertragserfüllung notwendig (z. B. Versanddienstleister, Zahlungsanbieter).
- Details: Datenschutzerklärung im Shop.
-
Anwendbares Recht und Gerichtsstand
- Es gilt deutsches Recht, UN-Kaufrecht ausgeschlossen.
- Verbraucher: Gerichtsstand ist der Wohnsitz des Verbrauchers (§ 38 ZPO).
- Unternehmer: Gerichtsstand Ostrava, Tschechische Republik.
-
Änderungen der AGB
- Verkäufer kann AGB jederzeit ändern oder ergänzen.
- Änderungen gelten ab Veröffentlichung im Shop für neue Verträge.
- Bestehende Verträge bleiben unverändert.